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Newsletter

Dolmetscher- und Übersetzer-Newsletter Juli 2006

Samstag, der 1. April 2006

Es handelte sich keinesfalls um einen Aprilscherz, nein, an diesem Tag wurde es mit dem Umzug ernst. Bei großer Kälte, Wind und teilweise peitschendem Regen (wie konnte es auch anders sein!) rückte ein Team von sehr freundlichen, unermüdlich schaffenden und unglaublich professionellen Männern an, um den Inhalt der Büros aller drei Firmen unserer Bürogemeinschaft auf Rollwagen vom 6. Stock Hohe Bleichen 11 in den 4. Stock des Gebäudes Hohe Bleichen 10 genau gegenüber zu schaffen. Das Telefon wurde Freitagmittag abgestellt, und wie durch ein Wunder funktionierten Montagmorgen wieder alle Telefone, Faxgeräte und Internetverbindungen: Ein sehr liebenswürdiger und sehr fähiger Geist des Büropartners Arlington hatte Stunden um Stunden in dem durch eine Klimaanlage gut gekühlten Serverraum zugebracht, um den mannshohen Kasten mit seinen unzähligen Strippen wieder zum Leben zu erwecken - in nur 2 Tagen in neuen Räumen "business as usual", aber vornehm!

 

Das schicke nagelneue Gebäude mit dem In-Treff für Pastafans im Erdgeschoss, dem Vapiano, und das ultramoderne Riesenbüro, in das wir (drei Firmen) wegen Abriss des Komplexes Hohe Bleichen 11 hineinkomplimentiert wurden, sind ein Beispiel zeitgemäßen Designs vom Feinsten. Frau Schwarz sieht in den begrünten Innenhof auf die Glaskuppel des Hanseviertels und wird von der Morgensonne, wenn sie in Hamburg scheint, verwöhnt.

 

Sollte die Sonne zu grell werden, kann man große Glasblenden stufenlos kippen, bis das Licht die erwünschte Dämmung erfährt. Für uns ging der Umzug relativ reibungslos vonstatten, wir hoffen, dass Sie, unsere Kunden, auch keine Probleme hatten, uns zu erreichen, wenn auch die Telefonanlage bis heute manchmal mit etwas merkwürdigen Botschaften aufwartet wie: "Sie sind mit dem Apparat eins verbunden - vielen Dank und Auf Wiedersehen!"

Besuch im vierten Stock ist gerne gesehen, wie gesagt, Feinschmecker und Schaulustige werden sich hier zu Hause fühlen, Pastaparadies mit Olivenbaum im Haus; gleichfalls sehr "in" "Die Bank", ein Gourmettempel genau gegenüber in der ehemaligen Schalterhalle der Eurohypo AG. Allerdings hätten wir auch eine Tasse Kaffee oder Tee, eine Erfrischung und einen Keks zu bieten!

Sport.... Sport.... Sport....

Das erste Halbjahr stand gewiss im Zeichen des Sports. "Aha", werden Sie sagen, "Fußball, ganz klar!". Ja, Fußball auch, aber nicht nur. Eine Konferenz, die lange im Voraus geplant war und im Laufe der Zeit einige Änderungen erfuhr, fand anlässlich der Tischtennis-Weltmeisterschaft im April 2006 in Bremen statt. Das Team von Dolmetschern mit den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch hat zwar keine Live-Matches gesehen, dafür aber Tischtennis auf der Leinwand. Zwar ist die unglaubliche Schnelligkeit dieser Spieler bekannt, aber ihre Geschicklichkeit und ihr Reaktionsvermögen sind atemberaubend. Bei Tischtennis denken die meisten wahrscheinlich zuerst an China, Deutschland hat jedoch auch eine Reihe von Weltklassespielern, die leider nicht so berühmt sind wie ihre Kollegen vom großen Sand- oder Rasenplatz, was bedauerlich ist.

Um Tennis auf dem Sandplatz ging es, wie jedes Jahr im Mai, am Rothenbaum. Der Deutsche Tennisbund feierte das 100. Jubiläum mit einem Galaabend im Rathaus, SIMCONSULT-Dolmetscherinnen waren für die Verdolmetschung der Festansprachen im Dienst.

Mit dem Thema Sport ging es weiter: Im Auftrag von Scholz & Friends Brands Affairs GmbH dolmetschten wir auf einer Pressekonferenz zur Vorstellung des Milram-Radsportteams mit großen Namen des Radsports wie Zabel, Petacchi und Celestino.

Fußball und Deutschland 2006 war aber selbstverständlich das dominierende Thema der letzten Monate mit der Vorbereitung Hamburgs auf die fünf Spiele, die hier stattfanden. Es gab viele unterschiedliche Aufgaben und Veranstaltungen. Eine besondere Umgebung samt Arbeitsbedingungen für die Dolmetscher bot die Eröffnung der Ausstellung "Faszination Fußball" in Anwesenheit von Hamburgs 1. Bürgermeister Ole von Beust. Die Veranstaltung fand in einem riesengroßen Zelt vor dem Museum für Völkerkunde statt, das dicht gedrängt voller Menschen war; anwesend waren auch die Hamburger Fußballgrößen Uwe Seeler und Willi Schulz; aus Italien war der Politiker und italienische "Spieler des Jahrhunderts" Gianni Rivera gekommen. Für die Dolmetscher war dies ein besonderer Arbeitseinsatz an einem ungewöhnlichen Arbeitsplatz.

Ferner waren SIMCONSULT-Dolmetscher bei einer Anzahl von Empfängen im Rathaus im Einsatz, um die angereisten Fußball-Teams mit ihren Offiziellen sowie die diplomatischen Vertreter des jeweiligen Landes zu begrüßen, unter anderem die Amerikanische Mannschaft, die in Hamburg untergebracht war, und die Fußballspieler der Partien Argentinien - Elfenbeinküste, Ecuador - Costa Rica und Saudi Arabien - Ukraine.

Die Perle von Herford

Deutschland kann einen ja wirklich immer wieder überraschen. Für uns war eine sehr angenehme Überraschung die Entdeckung des Veranstaltungsorts MARTHa in Herford, ein Museum für zeitgenössische Möbelkunst und Design. Für Museumskenner und Bewohner Ostwestfalens mag es eine Bildungslücke sein, wenn man dieses Museum nicht kennt, für uns war es neu und aufregend: Mitten in Herford erhebt sich das unglaublich eigenwillige Gebäude, unverkennbar die Handschrift des weltberühmten Architekten Frank Gehry. MARTHa ist ohne Zweifel der kleine Bruder des von Gehry entworfenen Guggenheim-Museums in Bilbao.

 

Zur Zeit der Konferenz war eine ausgezeichnet präsentierte Ausstellung zur Kulturgeschichte von Tupperware zu sehen - ja, Tupperware, die ersten schicken Helfer im Haushalt, die die Aufbewahrung, vor allem von Lebensmitteln, schon in den Vierzigern revolutionierten. Tupperware wurde von Anfang an bis heute erfolgreich durch Vorstellungen in Privathäusern vertrieben. Wir überlegen, demnächst eine Tupperware-Erlebnisparty im Büro zu organisieren, damit Frau Schwarz und die beiden Partner endlich auch perfekte Ordnung im Kühlschrank haben. Dies alles wurde durch unseren langjährigen Kunden Schieder-Möbel, den größten Möbelhersteller Europas, ermöglicht.

Am zweiten Tag der Veranstaltung und in Weiterführung einer langjährigen Tradition, dass herausragende Redner wie Kanzler, Minister und Politiker Schieder-Möbel die Ehre geben, hat Christian Wulf, der jüngste Ministerpräsident Deutschlands, eine passionierte Rede gehalten, in der er Deutschland und Berlin Mut und Vertrauen zusprach, eine Rede, die für die Dolmetscher trotz fehlenden Textes und ohne Vorbereitung "ein echter Spaziergang im Laubwald im August bei Sonnenuntergang" war; sie enthielt viele Eckdaten aus Wirtschaft und der Politik, jedoch fehlten auch literarische und philosophische Zitate nicht. Der vor Optimismus strahlende Minsterpräsident entschuldigte sich sogar bei den Dolmetschern und sagte, er sei bei Dolmetschern für sein schnelles Sprechen berühmt - wie zutreffend! Das alles schätzen wir sehr, einen großen Dank an Schieder!

Wir, wie Sie, hoffen auf eine weiter anhaltende gute Stimmung in Deutschland und Europa und freuen uns auf den nächsten Kontakt mit Ihnen vor Ende des Jahres.

 

Viele Grüße von Ihrem SIMCONSULT-Team

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