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FAQ

Sie haben Fragen? Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Dolmetschen und Übersetzen haben wir hier für Sie zusammengestellt. Im Übrigen gilt bei SIMCONSULT: Sprechen Sie uns auch gerne direkt an, wir beraten Sie gern!

FAQ Dolmetschen

Was ist der Unterschied zwischen dolmetschen und übersetzen?

Dolmetscherinnen und Dolmetscher übertragen das gesprochene bzw. gehörte Wort in eine andere Sprache, indem sie ebenfalls sprechen. Als übersetzen wird das schriftliche Übertragen von Texten oder Aufzeichnungen (Audio, Video) bezeichnet. Ausgangspunkt und Ergebnis einer Verdolmetschung ist also gesprochene Sprache, bei einer Übersetzung ist dies in der Regel ein geschriebener Text.

Warum werden beim Simultandolmetschen mehrere Dolmetscherinnen bzw. Dolmetscher pro Sprachrichtung eingesetzt?

Das Simultandolmetschen erfordert höchste Konzentration, daher wechseln sich die Dolmetschenden alle ca. 20 Minuten ab. Wer gerade nicht dolmetscht, unterstützt das aktiv dolmetschende Teammitglied. Dabei wird beispielsweise Terminologie recherchiert oder Zahlen notiert, um den aktiv Dolmetschenden zu entlasten (z.B. bei Bilanzpressekonferenzen, wenn viele Zahlen genannt werden).

Wie wichtig ist die Konferenztechnik für die Dolmetschenden?

Gute Technik ist eine Voraussetzung für eine gelungene Verdolmetschung. Die Dolmetscherinnen und Dolmetscher sind bei Ihrer Arbeit darauf angewiesen, dass Sie den zu übertragenden Originalton in sehr guter Qualität und störungsfrei hören können. Optimal ist hierfür eine Dolmetscherkabine mit einem Dolmetschpult. Dieses bietet z.B. individuelle Einstellungmöglichkeiten für die Lautstärke, eine Räuspertaste, um kurzzeitig das Mikrofon stummzuschalten, und ähnliches.

Was bedeutet A-, B- und C-Sprache?

Die Einteilung in A-, B- und C-Sprache wird vorgenommen, weil es in der Regel einfacher ist, eine Sprache inhaltlich zu verstehen als angemessen darin zu formulieren. Daher ist die Zielsprache einer Dolmetscherin oder eines Dolmetschers in der Regel die jeweilige Muttersprache (A-Sprache). Beherrscht jemand weitere Sprachen in entsprechender Qualität, werden diese B-Sprachen genannt. Unter C-Sprache versteht man schließlich jene Sprachen, aus denen eine Dolmetscherin oder ein Dolmetscher in die A- oder B-Sprache überträgt. Wenn also zum Beispiel jemand aus dem Chinesischen ins Deutsche dolmetscht, ist es häufig eine andere Person, die dann umgekehrt aus dem Deutschen ins Chinesische überträgt.

Worin unterscheiden sich Konferenzdolmetscherinnen und Konferenzdolmetscher von "normalen" Dolmetscherinnen und Dolmetschern?

Konferenzdolmetscherinnen und Konferenzdolmetscher haben sich auf die Simultanverdolmetschung internationaler Veranstaltungen (Konferenzen, Kolloquien, Aufsichtsratssitzungen, Europäische Betriebsratssitzungen etc.) spezialisiert. Sie verfügen über Erfahrung darin, im Team zu verdolmetschen und kennen sich auch mit der notwendigen technischen Ausrüstung aus.

Grundsätzlich ist die Berufsbezeichnung ähnlich wie auch „Dolmetscherin" bzw. „Dolmetscher“ nicht rechtlich geschützt. Die Berufsausübung ist damit faktisch ohne Prüfung möglich. Das hat dazu geführt, dass eine Vielzahl von Sprachdienstleistern sehr unterschiedlicher Qualität ihre Dienste anbieten. Für SIMCONSULT arbeiten daher ausschließlich Dolmetscherinnen und Dolmetscher, die den strengen Aufnahmekriterien der Berufsverbände AIIC und BDÜ genügen.

Was ist Ferndolmetschen?

Ferndolmetschen ist die deutsche Bezeichnung für das Distance Interpreting. Der Begriff Ferndolmetschen bezeichnet im Grunde alle Arten des Dolmetschens, bei denen ein oder mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer sich nicht im gleichen Raum wie die übrigen befinden. Das Ferndolmetschen (vor allem das sogenannten Remote Simultaneous Interpreting) wird seit dem Beginn der Corona-Pandemie verstärkt für hybride und virtuelle Veranstaltungen eingesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven Sprachen?

Die A- B, und C-Sprachen einer Dolmetscherin bzw. eines Dolmetschers werden in aktive und passive Sprachen unterteilt, wobei die A- und die B-Sprache aktive Sprachen und die C-Sprachen passive Sprachen sind. Als aktive Sprachen werden die Sprachen bezeichnet, in die und aus der eine Dolmetscherin bzw. ein Dolmetscher dolmetscht. In eine passive Sprache dolmetscht ein Dolmetscher nicht.

Was fordert die Berufsethik für Dolmetscherinen und Dolmetscher?

Für eine professionelle Konferenzdolmetscherin bzw. einen Konferenzdolmetscher steht die Berufsethik an erster Stelle. Dazu gehört die vertrauliche Behandlung der Inhalte, über die auf einer Veranstaltung gesprochen wird, sowie die gewissenhafte Vorbereitung auf die Veranstaltung, um die bestmögliche Dolmetschqualität sicherzustellen.

Was ist der Unterschied zwischen Simultandolmetschen und Konsekutivdolmetschen?

Beim Simultandolmetschen beginnt die Dolmetscherin bzw. der Dolmetscher mit der Übertragung des Gesagten in die Zielsprache, kurz nachdem der Sprecher begonnen hat zu sprechen. Die Verdolmetschung erfolgt gleichzeitig – eben simultan.

Beim Konsekutivdolmetschen wartet die Dolmetscherin bzw. der Dolmetscher ab, bis ein Sinnabschnitt zu Ende gesprochen ist, und trägt dann das Gesagte in der Zielsprache vor. Häufig werden beim Konsekutivdolmetschen daher Notizentechniken verwendet, um das Gesagte vollständig übertragen zu können.

Wieso benötigen Dolmetscherinnen und Dolmetscher Vorbereitungsmaterial?

Auch wenn professionelle Dolmetscherinnen und Dolmetscher ein großes Vokabular in ihren Arbeitssprachen haben, gibt es doch immer wieder sehr fachspezifische oder branchenspezifische Begriffe und Terminologien, die auch einer Dolmetscherin oder einem Dolmetscher mit jahrelanger Berufserfahrung in einem Fachbereich nicht geläufig sind. Oft erstellen sich Profis vor einer Veranstaltung anhand des Vorbereitungsmaterials Glossare. Zur Vorbereitung gehört auch, Sachverhalte zu recherchieren, die dem Dolmetschenden nicht bekannt sind, da die zu verdolmetschenden Sachverhalte auch inhaltlich verstanden sein wollen.

Was ist das "Muttersprachlerprinzip"?

Dolmetscherinnen und Dolmetscher sollten nach Möglichkeit in ihre Muttersprache(n) dolmetschen. Das bedeutet: Wenn auf einer Veranstaltung überwiegend vom Deutschen ins Englische gedolmetscht wird, sollte dafür eine englische Muttersprachlerin bzw. ein Muttersprachler (Englisch als A-Sprache) mit Deutsch als B- oder C- Sprache eingesetzt werden.

Wie machen sich Qualitätsunterschiede bei der Verdolmetschung bemerkbar?

Der Vortrag der Dolmetscherin bzw. des Dolmetschers sollte akzentfrei, fließend, ruhig und selbstverständlich inhaltlich korrekt sein, was das Verstehen der Sachzusammenhänge voraussetzt. Eine solche Qualität der Verdolmetschung wird nur von gutausgebildeten, erfahrenen Dolmetscherinnen und Dolmetschern erreicht. SIMCONSULT arbeitet daher ausschließlich mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern zusammen, die über mehrjährige Berufserfahrung mit zahlreichen belegten Veranstaltungseinsätzen verfügen.

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